V!C!M! #Behind the Cult: Markus Eck

Eck

Markus Eck, 2012

Unzählige Achsen, Kolben und Zahnräder, die im Hintergrund knarzen, rattern und surren, machen sinnbildlich die Mechanik aus, die eine Band vorantreibt. Beginnt man damit, Musik zu machen – so war es zumindest bei mir persönlich -, dann geht man mit einer eher kindlichen Naivität an die Sache heran, mit der Vorstellung, dass sich allein die Musik, wenn sie denn gut genug ist, schon durchsetzen würde. Dass man schnell Gehör finden wird, dass man von selbst „entdeckt“ wird. Aber diese Annahme erweist sich schnell als Trugschluss. Denn es gibt bekanntlich unzählige mal bessere, mal schlechtere Bands da draußen. Und sich Gehör zu verschaffen, gleicht eigentlich dem Zurufen eines freundlichen Grußes über die Köpfe von Hunderten hinweg. Das „Hallo“ muss dabei zwangsläufig untergehen. Nicht jedoch wenn man ein Megafon hat. Und dieses, unser Megafon heißt Markus Eck!

Müsste ich ihn mit einem Wort beschreiben so wäre es wohl leidenschaftlich. So würde es mich nicht wundern, wäre sein Bild neben dem Lexikoneintrag für Metalfan, denn er ist vor allem eines: ein großer Liebhaber dieses Genres. Diese langjährige Hingabe und Liebe zur Musik ließ ihn zuerst mit spitzer Feder sein eigenes Online Magazin (Metalmessage) gründen. Vom Fan also mitten hinein in den Musikzirkus. Je länger er für sein Magazin arbeitet, und je mehr er direkt mit den Bands kommunizierte, desto mehr wurde ihm bewusst, wie schwer es gerade für Bands am Anfang sein kann, kein authentisches Gehör für ihre Musik zu finden.

Als ein Mann der Tat, wie er es nun mal ist, beschloss Markus, sich dem Umstand anzunehmen, seine langjährigen, hart erkämpften und sorgsam gepflegten Kontakte zu nutzen, um Bands, denen er sich verbunden fühlte, unter die Arme greifen zu können. So ging es sozusagen vom Autor zum Promoter, vom Freelancer zum Manager und vom Metalfan zu einen noch größeren Metalfan.

Als ich das erste Mal zu ihm Kontakt aufnahm, spürte ich gleich all diese Eigenschaften, jedes ruhig und besonnen gesprochene Wort überzeugte mich davon, in ihm den Richtigen für unsere Promo-Arbeit und auch darüber hinaus gefunden zu haben. Spielt man in einer Band, so hat man viele Ideen die über die Musik hinausgehen. Man hat dabei ein großes Ganzes im Kopf und verliert sich doch oft in Details. Ein Blick von außen kann dabei äußerst heilsam sein. Und mit Markus an unserer Seite weiß ich, dass dieser Blick auch stets vorhanden ist.

Mein erster Eindruck von ihm hat sich bis jetzt nicht geändert, vielmehr festigt er sich sogar noch von Punkt zu Punkt, den wir gemeinsam ausarbeiten und dann auf euch loslassen.

 

M.X. am 11 November 2013

Markus Eck betreibt neben seiner Tätigkeit als Promoter, mit Metalmessage sein eigenes Online Magazin und ist als freier Autor (unter anderem für den EMP) tätig.



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